Zum 53. Mal seit ihrem Bestehen hat die Jury im holländischen Amsterdam den World Press Photo Award, den wohl berühmtesten Fotopreis der Welt, verliehen. Zwölf Tage lang sichteten die Preisrichter unter Leitung des Vize-Fotochefs von Reuters, Ayperi Karabuda Ecer, tausende von eingereichten Bildern.

Mit dem ersten Platz in der wichtigsten Kategorie "Pressefoto des Jahres" setzte sich der Fotograf Pietro Masturzo aus Italien durch. Sein Bild zeigt Frauen, die in einer Nacht nach den umstrittenden Präsidentschaftswahlen im Juni 2009 auf einem Dach in Teheran stehen und Protestparolen rufen.
Reuters-Mann Ecer begründete die Entscheidung: "Das Foto zeigt den Anfang von etwas, den Anfang einer riesigen Geschichte. Es fügt Aussichten zu Nachrichten hinzu. Es berührt dich visuell und emotional."