Mit Intuos4 stellt Wacom ein Stifttablettsystem für den professionellen Einsatz vor, dessen Bedienkonzept und Stifttechnologie von Grund auf neu entwickelt wurden. Im Intuos4 Grip Pen kommt die neue Wacom Tip Sensor-Technologie zum Einsatz. Das Tablett kann nicht nur 2.048 Druckstufen unterscheiden, die kleinste Druckstärke, die der Stift erkennt, geht sogar fast gegen Null. Durch die extreme Sensibilität können so beim Schreiben, Zeichnen und Gestalten auch leichteste Berührungen eingesetzt werden, so dass sich das gleiche Schreib- und Zeichengefühl, Ansprechverhalten und Ergebnis einstellt wie bei der traditionellen Nutzung von Stift und Papier.
Ein intelligentes Design sorgt für mehr Bedienkomfort und eine verbesserte Kontrolle. Dank seines neuen beidseitig verwendbaren Designs sind sämtliche Bedienelemente für Rechts- wie für Linkshänder gleichermaßen optimal positioniert. Die anwendungsspezifischen ExpressKeys, die die meistbenutzten Befehle in Reichweite der Finger zu platzieren, befinden sich auf einer Seite des Tabletts und können so von der nicht stiftführenden (nicht-dominanten) Hand bequem bedient werden. Neu sind die beleuchteten OLED-Displays (nicht enthalten beim Intuos4 S). Sie informieren den Nutzer jederzeit über die aktuelle Funktionsbelegung der ExpressKeys. Da die Belegungen anwendungsspezifisch sein können, ändert sich die Anzeige, sobald der Nutzer zu eine anderes Programm wechselt. Ebenfalls neu ist der benutzerdefinierte Touch Ring. Er ersetzt die Touch-Strips. Mit ihm lassen sich bis zu vier verschiedene Funktionen in jeder beliebigen Anwendung kontrollieren. Eine Taste in der Mitte des Rings schaltet zwischen Funktionen wie Zoomen, Scrollen, dem Anpassen der Pinselgröße, der Bewegung der „Leinwand“ sowie der Auswahl verschiedener Ebenen um. Im ebenfalls neuen Präzisionsmodus geht die Darstellung der Stiftspitze auf dem Bildschirm in ein Zeitlupentempo und ermöglicht so besonders präzises Arbeiten. So genannte Radialmenüs erlauben mithilfe einer hierarchischen Menüdarstellung eine schnelle Aktivierung oft benutzter Funktionen und machen den bisweilen noch nötigen Einsatz der Tastatur beispielsweise für Kurzbefehle überflüssig . Intuos4 ist ab dem 25. März 2009 in vier Größen erhältlich, die jeweils unterschiedlichen Workflow- und Arbeitsplatzerfordernissen gerecht werden: allein die Preise sind"schmerzhaft". Von 250 bis 800 Euro werden die Tablette kosten. Wer jedoch einmal mit einem Tablett gearbeitet hat, wird es nicht mehr missen wollen. Und wer noch keines hat, wird hier bestens bedient.
Link: www.wacom.eu